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Bauwissen

Wussten Sie, dass...

... viel Bauwissen, z.B. über die geomantisch zweckmässige Auswahl eines Baugrundstückes, über die raffinierte Entfeuchtungsfunktion und den klimatischen Effekt einer massiven Backsteinwand, über physiologisch angepasste Strahlungswärmesysteme, über raumenergetische Wirkungen von Formen und Raumproportionen und über die psychologische Wirkung von Hausform, Gartengestaltung und Farbgebung eines Hauses im Zuge der Moderne in der Architektur verloren ging und wieder neu erarbeitet werden muss?

... mit der massiv gebauten Bausubstanz in der Zeit zwischen 1870 und 1920 eine heute nicht mehr erreichte langlebige Bauqualität erreicht wurde, die sich hervorragend renovieren lässt, weitgehend baubiologisch erbaut ist, punkto Energieverbrauch viel besser ist als ihr Ruf und ein heute sehr begehrtes Wohnambiente bieten kann?

... Energieverbrauchsanalysen, die nicht mit heute üblichen Computerberechnungen, sondern aufgrund des effektiven Heizölverbrauchs einer Liegenschaft erstellt werden, aufzeigen, dass Massivbauten mit 40-50 cm starken Backsteinmauerwerken aus der Jahrhundertwende wegen ihrem ausserordentlichen Speichervermögen und dem passiven Solargewinn über das Mauerwerk während den Übergangszeiten einen sehr geringen Energiebedarf aufweisen und an der Fassade nicht wärmegedämmt werden sollen?

.... die erinnerungswürdige „Bruchsaler Messung“ 1985 (Versek et al.), bei der an einer Aussenwand eines ca. 90-jährigen Altbaus die hochdynamisch sich verändernden Themperaturverhältnisse in allen Schichten eines 40cm breiten Backsteinmauerwerkes gemessen wurde, offengelegt hat, dass auf moderne Baukonstruktionen abgestimmte Computerprogramme zur Ermittlung des Energieverbrauchs von Altbauten eine Fehlerquote von bis 600% (siehe dazu die Analyse von Arch. und Ing. Paul Bossart) aufweisen und folglich keine verlässlichen Aussagen erlauben?

... Fenstersanierungen als Energiesparmassnahmen zwar Heizenergie einsparen können, dies jedoch sehr oft auf Kosten einer massiv verminderten Luftwechselrate und damit einer frischen und unbelasteten Raumluft geschieht?

.. die schadstoffgeschwängerte Raumluft (Ausdünstungen aus Böden, Farben, Möbel, technischen Geräten etc.) zuhause teils über ein bedeutend grösseres gesundheitliches Gefährdungspotential verfügt als z.B. die vielgegeisselten Abgase aus Strassenverkehr und Heizungen? Lösungsansatz: naturnahe Baustoffe, genügend hohe Luftwechselrate, wenig technische Geräte insbesondere in Wohn- und Schlafräumen.

... viele heute am Bau eingesetzte Konstruktionen und Materialien wegen ihrer kurzen Lebensdauer die erhoffte Langlebigkeit und damit Nachhaltigkeit eines Objektes massiv gefärden und damit versteckte finanzielle Zeitbomben sind (z.B. Montageschaum, Dichtungsbänder, Klebebänder bei Folienstössen und vieles mehr)?

... heute die Bauqualität wegen des Kosten- und Zeitdrucks, aber auch durch den handwerklichen Know-How-Verlust und dem bei Planern im Zuge der Moderne und der Hochkonjuktur verlustig gegangenen Bauwissens auf ein bedenkliches Niveau abgesunken ist und nach einem neuen Qualitätsbewusstsein ruft?

... es für die Qualität und Stimmung eines Hauses eine Rolle spielt, mit welcher Intension, Motivation und Freude seitens Architekt, Unternehmern und ausführenden Bauhandwerkern ein Bauvorhaben ausgeführt wird?

... Qualität ihren Preis hat, der sich jedoch mittel- und erst recht langfristig mehr als lohnt? (
> siehe Zitat John Ruskin)